Montag, 20. Mai 2013

Heureka! Es lebt!

Nachdem ich gestern Abend den Drucker mit CUPS zum Fliegen gebracht habe, bestand die heutige die Aufgabe darin, die AirPrint-Funktionalität hinzuzufügen.

Mithilfe eines guten Tutorials war das absolut kein Problem. Lediglich die genannten Befehle in der SSH-Session ausgeführt und keine Fehlermeldungen bekommen. Viel zu einfach!

Stimmt, viel zu einfach. Aber manchmal ist das gar nicht so schlimm, denn es erspart Frust. :-)

Nachdem die paar Befehle reibungslos durchgelaufen waren, fand mein iPhone und das iPad auf Anhieb den Drucker und das Dokument kam im Handumdrehen aus dem Drucker (also nichtmal Geduld notwendig).

Druckerauswahl auf dem iPhone


Druckauftrag auf dem iPhone

Druckerauswahl auf dem iPad


Druckaufbereitung auf dem iPad

Ja, es funktioniert. Statt sich einen AirPrint fähigen Drucker zu kaufen, geht es auch mit dem Raspberry Pi. Etwas Aufwand und Frustresistenz vorausgesetzt (und Geduld natürlich) bekommt man damit einiges zum Fliegen. Der schwierigste Part an der AirPrint-Geschichte ist eigentlich die Einrichtung von CUPS. Wobei auch diese eigentlich einfach ist, wenn man erstmal die Eigenheiten der Software kennt.

Die Einrichtung des CUPS-Druckers unter Windows ist übrigens denkbar einfach: ein Netzwerkdrucker wird mit Angabe der Druckserver-IP (samt IPP-Port) und des Druckernamens hinzugefügt. Bei mir sieht das dann so aus: http://192.168.123.9:631/printers/Samsung
Der Druck erfolgt übrigens sofort. Also keine Wartezeit von 6 Minuten pro Seite.

Ich überlege mir nun, ob ich die Einrichtung noch einmal zurückbaue (da ich nun sicher bin, dass es generell funktioniert) und die Konfiguration noch einmal über den Printserver des Edimax-Routers versuche. Vorteil des ganzen wäre, dass der Raspberry Pi stehen kann, wo ich will und nicht unbedingt hinter dem Drucker.

Aber erstmal freue ich mich, dass es funktioniert. :-)

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