"Druck mal eben!" - "Geht nicht!"So fing es eigentlich an. Ein tolles Rezept gefunden oder eine E-Mail am iPad geöffnet und dieses mal eben zu Papier bringen... ohne einen AirPrint-fähigen Drucker nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Und so reifte langsam die Idee, dass irgendeine Lösung her muss. Als dann auf myDealZ.de ein günstiges Angebot des Raspberry Pi auftauchte, war die Entscheidung schnell getroffen!
Raspwas?! Der Raspberry Pi (Raspberry heißt übrigens Himbeere und Pi(e) ist so was ähnliches wie ein Kuchen - daher auch das Titelbild in diesem Blog :-)) ist ein Mini-PC. Kleiner als die Schuhkasten-großen Shuttle-PCs, die man sich seinerzeit neben den Fernseher stellte. Kleiner als die aktuellen Mediaboxen, die man heutzutage zum Streamen von Multimediainhalten auf den heimischen Flachbildfernseher nutzt. Der Raspberry Pi ist in etwa so groß wie eine Kreditkarte und so dick wie eine Zigarettenschachtel und ja... es ist ein richtiger Computer.
Man kann darauf zwar (noch) kein Windows laufen lassen, aber Windows ist schließlich nicht das einzige Betriebssystem auf dieser Erde... Linux und auch Android lassen sich auf dem Raspberry Pi installieren. Und damit lässt sich eine MENGE anstellen.
Mein Anliegen sollte nach der Einleitung klar sein: ich will von iPad und iPhone drucken können! Den Weg dahin möchte ich hier in diesem Blog aufzeichnen: Erfolge sowie totale Niederlagen (wovon es sicher einige geben wird) werde ich hier dokumentieren.
Also, was braucht man? Zuerst einmal benötigt man einen Raspberry Pi. Dieses kleine schnuckelige Stückchen Hardware gibt es für ca. 35,- bis 45,- EUR im Internet zu kaufen, zum Beispiel bei getgoods.de. Wer sich ein solches Teil zulegen möchte, sollte darauf achten, dass er das Model B bestellt, da dieses einen RJ45 Netzwerkanschluss besitzt.
Weiterhin benötigt man eine SDHC Speicherkarte (solche Karten steckt man auch in Digitalkameras), da der Raspberry Pi über keine Festplatte verfügt. Das komplette Betriebssystem und alle Programme landen auf der Karte. Darüber hinaus benötigt man noch ein Netzteil (MicroUSB - aktuelle Handys nutzen so was als Ladegerät, solange sie nicht gerade von Apple kommen) und ein HDMI-Kabel, um den Raspberry Pi an ein optisches Ausgabegerät (auch Bildschirm oder Monitor genannt) anzuschließen. Auch ein Netzwerkkabel sollte nicht fehlen, um das Gerät ins heimische Netz anzubinden.
Folgende Zusammenstellung habe ich mir zugelegt:
So sieht das ganze dann aus (mit offenem Gehäuse und noch mit anderem Netzteil, da das bestellte noch nachgeliefert wird):
Bleibt nur noch zu sagen:
"Shall we begin?"

Viel Spaß
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